Simon Beckett – Tiere

9783499249150_1494363110000_xxl

Klappentext:

Manche Menschen sind Tiere. Nigel ist sicherlich nicht der Hellste. Aber er ist meistens ganz guter Laune. Im Büro gibt es immer etwas zu kopieren, und außerdem sind da Cheryl und Karen. Auch im Pub, das seine Eltern früher führten und in dem Nigel jetzt wohnt, fühlt er sich wohl. Es gibt hier zwar kein Bier und keine Zigaretten mehr, aber Nigel interessiert sich sowieso mehr für Fernsehen und Comics. Und dann ist da noch der Keller. Hier hält Nigel seine Mitbewohner. Dass die nicht freiwillig da unten wohnen, stört Nigel nicht …

Rezension:

In „Tiere“ geht es um den Protagonisten Nigel, der in einem alten Pub wohnt. Im Keller hat er ein paar unfreiwillige Mitbewohner die er das Rothaarige, das Schwarze, das Alte und das Dicke nennt. Das Buch hat mich verwirrt und gleichzeitig in seinen Bann gezogen. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt ob Nigel geistig eingeschränkt oder einfach durch das Trauma mit seinen Eltern so ist wie er ist. Selbst als ich das Buch fertig hatte bin ich einfach nicht dahinter gekommen, warum er so „komisch“ ist. In der Hinsicht hätte ich mir etwas mehr Aufklärung gewünscht. Einerseits hatte ich Mitleid mit Nigel und andererseits fand ich seine Handlungen einfach nur krank. Im Großen und Ganzen ist die Geschichte gut aufgebaut. Von Anfang an ist Spannung vorhanden und der Schreibstil regt zum weiterlesen an. Das Ende hat mich nicht sonderlich überzeugt, aber der Rest war ganz ok. Von Simon Beckett bin ich bessere Bücher gewohnt. Wenn ich nach Punkten bewerten müsste, würde das Buch von mir nur 3 von 5 Punkte bekommen.