Simon Beckett – Der Hof

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Klappentext:

Das Böse wirft keine Schatten. Ein abgelegener, heruntergekommener Hof in Südfrankreich. Es ist brütend heiß. Fliegen umschwirren die grunzenden, halbwilden Schweine, die im Dreck nach Futter stöbern. In der baufälligen Scheune liegt der junge Engländer Sean mit einem zerfetzten Fuß. Auf der Flucht vor der Polizei ist er in eine rostige Eisenfalle getreten, aufgestellt von Arnaud, dem Besitzer des Hofs, einem Eigenbrötler, der keine Fremden auf seinem Besitz duldet. Sean darf dennoch bleiben – wenn er mithilft, die maroden alten Wände neu zu mauern. Er nimmt das Angebot an, denn eine Rückkehr nach England kann er nicht riskieren – und auch wegen Arnauds Tochter Mathilde, die ihn so hingebungsvoll pflegt. Aber deren verführerische kleine Schwester ist völlig unberechenbar, ebenso wie der tyrannische Arnaud. Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht, und Sean will es herausfinden. Doch die Arnauds haben ihre Geheimnisse, und der Alte setzt alles daran, dass sie niemals ans Licht kommen …

Rezension:

Der Hof handelt von Sean der, auf seiner Flucht vor der Polizei, in eine Eisenfalle tritt. Er kann sich selbst nicht befreien und driftet irgendwann in eine Art Schlaf und Fieberwahn ab. Als er am nächsten Morgen aufwacht, befindet er sich in einem muffigen Zimmer. Sein Bein wurde versorgt und eine junge Frau bringt ihn tagelang Brot und Milch. Auf dem Hof leben Arnaud (der Vater), Mathilde (die ältere Tochter), Gretchen (die jüngere Tochter) sowie der Enkel Michel. Irgendwas scheint mit den Leuten nicht zu stimmen, sie haben sich von der Außenwelt abgeschottet. Das Gelände wird von Stacheldraht umzäunt und im Gras befinden sich überall Fallen. Arnaud möchte Sean am liebsten gleich wieder loswerden, aber seine Tochter Mathilde kann ihn davon überzeugen, dass sie Hilfe auf dem Hof dringend nötig haben. Sean darf also solange bleiben bis sein Bein verheilt ist. Neben den Renovierungsarbeiten versucht Sean hinter das Geheimnis der seltsamen Familie zu kommen. Meiner Meinung nach hat das Buch den Titel „Thriller“ nicht verdient. Es liest sich sehr gut und die Geschichte ist auch vollkommen ok, aber es gibt keinerlei Ansätze wo man sich gruseln könnte. Da hätte ich von Simon Beckett wirklich etwas mehr erwartet. Ich hab bisher alle Bücher von Simon Beckett gelesen und muss zugeben, dass mir die David Hunter Reihe einfach am besten gefällt. Wer also eine Geschichte voller Spannung, Gänsehaut und Adrenalin möchte, sollte lieber die David Hunter Reihe von ihm lesen.