Richard Laymon – Die Insel

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Klappentext:

Nach der Explosion ihrer Jacht finden sich acht junge Urlauber auf einer einsamen Südseeinsel wieder, weitab von jeder Zivilisation. Was als Abenteuer beginnt – früher oder später wird sie ja bestimmt jemand retten, denken sie -, entwickelt sich jedoch zu einem Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint: als nämlich einer von ihnen auf bestialische Art und Weise ermordet wird und sich herausstellt, dass die Explosion der Jacht kein Unfall war … Ein nervenzerreißendes Katz-und-Maus-Spiel von Richard Laymon, einem der meistverkauften Horror- und Thriller-Autoren unserer Zeit.

Rezension:

Vorab muss ich eins sagen, die Insel gibt es mittlerweile in 2 Versionen. Alle Ausgaben die vor September 2008 erschienen sind, enthalten die Uncut-Version. Ich hab das Glück, denn meine Ausgabe ist von 2006. Ich versteh nicht ganz wieso man das Buch „zensieren“ muss. Von Laymon ist man eine harte Aussprache gewöhnt, genauso wie die Perversion in seinen Büchern. Die Heyne Harcore Reihe ist für Erwachsene und wer mit solchen Büchern nicht klarkommt, sollte sie einfach nicht lesen. Das Buch hat mich anfangs etwas verwirrt, da es in der Form eines Tagebuchs aufgebaut ist. Es hat eine Weile gedauert bis ich damit wirklich klargekommen bin. Vom Inhalt könnte ich jetzt eine ganze Menge erzählen, ich möchte aber nicht spoilern. Das Buch ist nichts für schwache Nerven und man sollte es sich gut überlegen es zu lesen. Es ist brutal, pervers und teils grausam geschrieben. Das Buch ist durchweg spannend aufgebaut und der Schreibstil verleitet zum weiterlesen. Das Ende hat mir nicht ganz so gut gefallen, aber die Geschichte an sich war super aufgebaut und zeigt Einblick in die Abgründe der menschlichen Seele. Das Buch ist meiner Meinung nach eins seiner brutalsten Werke.