Richard Laymon – Der Käfig

Der Kaefig von Richard Laymon

Klappentext:

Vor langer Zeit war sie eine Herrscherin. Jetzt ist sie nur noch eine vertrocknete Mumie. Bis die Siegel zerbrochen werden, die sie in ihrem Sarkophag gefangenhalten. Die Untote macht sich auf einen blutigen Rachefeldzug durch das heutige L.A., in dem zu allem Überfluss auch noch einige andere finstere Gestalten ihr Unwesen treiben.

Rezension:

Der Käfig handelt über eine Mumie namens Amara. Amara konnte aus ihrem Sarkophag entkommen und ist seither auf der Suche nach neuen Opfern. Rund um das Museum passieren plötzlich seltsam viele Morde und die Museumsmitarbeiterin Susan versucht herauszufinden was dahinter steckt. Am Anfang war ich etwas verwirrt, da hier zwei Geschichten parallel erzählt wurden. Zum einen geht es um die Mumie Amara und zum anderen wird von Ed Lake erzählt. Ed Lake wacht Nachts plötzlich in einem Käfig auf und ist nicht der einzige Gefangene. Die Entführer von Ed Lake und den anderen, stellen die Gefangenen immer wieder vor ein neues Spiel, wer nicht mitmacht muss sterben. Im laufe es Buchs verbinden sich die beiden Geschichten, durch die Mumie Amara miteinander. Auch wenn sich zum Schluss alles zusammengefügt hat, wären es vielleicht gar nicht schlecht gewesen, aus jeder der Geschichten ein extra Buch zu machen. In dem Buch kommen sehr viele verschiedene Charaktere vor, dass hat den Lesefluss aber nicht beeinträchtigt. Der Schreibstil war wie immer sehr flüssig und es gab kurze und knappe Kapitel. Es gibt in dem Buch wie nicht anders erwartet Gewalt, Perversion und jede Menge Spannung. Auch „Der Käfig“ zählt für mich nicht zu seinen besten Werken, aber er ist dennoch gut zu lesen und lässt keine Langeweile aufkommen.