Melanie Raabe – Die Falle

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Klappentext:

„Die berühmte Bestsellerautorin Linda Conrads lebt sehr zurückgezogen. Seit elf Jahren hat sie ihr Haus nicht mehr verlassen. Als sie im Fernsehen den Mann zu erkennen glaubt, der vor Jahren ihre Schwester umgebracht hat, versucht sie, ihm eine Falle zu stellen – Köder ist sie selbst.

Rezension:

Das Buch handelt von Linda die, seit der Ermordung ihrer Schwester, mittlerweile seit elf Jahren ihr Haus nicht mehr verlässt. Als sie plötzlich den Mörder ihrer Schwester im Fernsehen sieht, schmiedet sie einen Plan um ihm eine Falle zu stellen. Im laufe der Geschichte wird Linda psychisch immer labiler und man spürt die Selbstzweifel und Verwirrung, die auch auf den Leser übergehen. So ca. ab der Hälfte, war ich mir nicht mehr sicher was davon ihrer reinen Phantasie entspringt und was der Wahrheit entspricht. Durch die Details einzelner Szenen, wie die Vorbereitungen vor den Treffen, konnte man sich alles bildlich gut vorstellen. Das Buch ist von Anfang bis Ende spannend aufgebaut. Als der Satz fiel „wie oft man wohl die Hand eines Mörders geschüttelt hat“ musste ich erst mal innehalten und darüber nachdenken. Das Buch ist nicht nur eine Falle für den Mörder, sondern auch für den Leser. Durch den ausgesprochen guten Schreibstil, der meist in kurzen Sätzen abläuft, klebt einem das Buch regelrecht an den Händen.