Arno Strobel – Der Trakt

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Klappentext:

„Und wer bist du wirklich?“ Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall – all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?

Rezension:

Als Sibylle Aurich aus dem Koma erwacht ist, wurde sie zwei Monate im Keller eines Krankenhauses gefangen gehalten. Es gelingt Ihr zwar sich zu befreien, doch ab da beginnt für sie ein regelrechter Alptraum. Keiner weiß wer sie ist, keiner will ihr glauben und jeder will ihr weismachen, dass sie nie einen Sohn hatte. Ihr eigener Ehemann erkennt sie nicht und wer ist bitte die Frau auf ihrem Hochzeitsfoto? Die ganze Welt scheint noch nie etwas von Sibylle gehört zu haben. Es beginnt eine Jagd nach der Wahrheit. Nur wem soll sie sich anvertrauen? Der Trakt ist ein sehr spannend geschriebener Thriller, der mit seinen kurzen Kapiteln zum weiterlesen animiert. Die Geschichte ist von Anfang bis Ende sehr spannend und ich konnte es kaum erwarten endlich die Auflösung zu erfahren. Das Ende erfährt man erst im letzten Kapitel und ich muss sagen, damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet.