S. Fitzek – Der Seelenbrecher (2008)

Der_Seelenbrecher

Klappentext:

Drei Frauen – alle jung, schön und lebenslustig – verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den ›Seelenbrecher‹ nennt, genügt: Als man die Frauen wieder aufgreift, sind sie verwahrlost, psychisch gebrochen – wie lebendig in ihrem eigenen Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. Verzweifelt versuchen die Eingeschlossenen einander zu schützen – doch in der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt.

Rezension:

Der Seelenbrecher ist ein absolut spannendes Buch mit teils undurchschaubaren Charakteren. Das Buch spielt in einer psychiatrischen Klinik, was dem ganzen noch das gewisse etwas verleiht. In der Geschichte geht es um ein schauriges Szenario, denn es tauchen immer wieder Frauen auf die lebendig in ihrem eigenen Körper begraben sind. Äußerlich komplett unversehrt, aber mit einer gebrochenen Seele. Wenn man ganz in die Geschichte eingetaucht ist, kann man richtig die Angst und Verwirrung der einzelnen Charaktere spüren. Ich hab mich oft selbst dabei erwischt wie ich, in meinen Gedanken, versucht habe den Seelenbrecher unter den Patienten zu entlarven. Wer schon öfter ein Buch von Sebastian Fitzek gelesen hat, darf sich wieder auf ein total unvorhersehbares und spannendes Ende freuen.