S. Fitzek – Der Augensammler (2010)

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Klappentext:

Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken. Er spielt es mit deinen Kindern. Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden. Doch deine Suche wird ewig dauern. Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der „Augensammler“ keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …

Rezension:

Mit dem Werk „der Augensammler“ hat sich Sebastian Fitzek mal etwas ganz tolles ausgedacht. Die Geschichte beginnt zwar mit dem Epilog, zählt dann aber die Kapitel rückwärts. Man arbeitet sich quasi bis auf die erste Seite vor, wo man die Auflösung erwartet. Doch man findet dort nicht nur das Ende, sondern gleichzeitig auch den Beginn eines neuen Spiels. Die verschiedenen Blickwinkel, aus der die Geschichte erzählt wird, machen es gleich doppelt spannend. Unterschiedliche Sichtweisen laden praktisch zum Tüfteln ein. Wie das Buch es nicht anders erwarten lässt, gibt es natürlich eine Fortsetzung mit dem Titel „ Der Augenjäger“.