S. Fitzek – Der Augenjäger (2011)

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Klappentext:

Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen. Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein – und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen …

Rezension:

In seinem Werk „Der Augenjäger“ greift Sebastian Fitzek bekannte Charaktere aus dem Augensammler auf. Zusammen mit Alexander Zorbach und Alina Gregoriev taucht man tief in die Welt eines Psychopathen ein. Es ist einem natürlich bewusst, dass es sich in dem Roman um eine Fiktion handelt, aber dennoch ist mir der ein oder andere Schauer über den Rücken gelaufen. Wenn man genau darüber nachdenkt, könnte solch ein Psychopath tatsächlich existieren, was die Geschichte auf einen deshalb um so realer wirken lässt. Jedes Kapitel hat, wie man es von Sebastian Fitzek gewohnt ist, einen Cliffhanger zu bieten. Das steigert nicht nur die Spannung sondern sorgt dafür, dass man das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Im gesamten Buch überrascht Fitzek einen immer wieder mit Wendungen und Ereignissen. Die Wendungen führen dazu, dass die Geschichte in ein völlig anderes Licht gerückt wird und mit einem Ende abschließt, dass man so nicht erwartet hätte.