S. Fitzek – Passagier 23 (2014)

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Klappentext:

Jedes Jahr verschwinden auf hoher See rund 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen. Doch nie kam jemand zurück. Bis jetzt … Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es passierte während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff Sultan of the Seas – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler. Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der Sultan kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der Sultan verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm …

Rezension:

Passagier 23 ist das zweite Buch von Sebastian Fitzek, dass mir nicht ganz so gut gefallen hat. Das liegt nicht an der Geschichte selbst sondern eher daran, dass ich mir den Ort des Geschehens sehr schwer Vorstellen konnte. Ich hab die ganze Zeit nach Beschreibungen gesucht, die es mir ermöglichen mir alles genau bildlich vorzustellen. Die Geschichte ist spannend geschrieben und es ist erstaunlich, dass Jährlich im Durchschnitt wirklich 23 Passagiere verschwinden. Das Buch ist in kurzen Kapiteln geschrieben, so wie wir es von Fitzek gewöhnt sind und natürlich fehlen auch die Cliffhanger nicht. Die Geschichte ist spannend, gerade auch deshalb, weil es naheliegend ist, dass sich der Täter an Board befindet und man einfach nicht weis um wen es sich gerade handelt. Das Buch bringt einen wieder dazu, dass man selbst anfängt zu grübeln wer es denn nun sein könnte. Da ich von Sebastian Fitzek alle Bücher kenne, war mir aber von Anfang an klar, dass am Schluss wieder eine Überraschung auf mich warten wird und genauso war es dann auch.