S. Fitzek – Der Nachtwandler (2013)

Sebastian Fitzek - Der Nachtwandler

Klappentext:

In seiner Jugend litt Leon Nader an Schlafstörungen. Als Schlafwandler wurde er während seiner nächtlichen Ausflüge sogar gewalttätig und deswegen psychiatrisch behandelt. Eigentlich glaubte er geheilt zu sein – doch eines Tages, Jahre später, verschwindet Leons Frau unter unerklärlichen Umständen aus der gemeinsamen Wohnung. Ist seine Krankheit etwa wieder ausgebrochen? Um zu erfahren, wie er sich im Schlaf verhält, befestigt Leon eine bewegungsaktive Kamera an seiner Stirn – und als er am nächsten Morgen das Video ansieht, macht er eine Entdeckung, die die Grenzen seiner Vorstellungskraft sprengt: Sein nächtliches Ich steigt durch eine ihm völlig unbekannte Tür hinab in die Dunkelheit …

Rezension:

Der Nachtwandler, handelt von einem Thema, dass wohl jeder von uns kennt „Schlafwandeln“. In der Geschichte geht es um Leon, einem Architekten der an Schlafstörungen leidet. Als seine Frau plötzlich, körperlich und seelisch kaputt, aus der Wohnung verschwindet wirft ihn das völlig aus der Bahn. Er litt früher schon an Schlafstörungen, die mit gewalttätigen Handlungen einher gingen, nach der psychiatrischer Behandlung dachte er eigentlich geheilt zu sein. Mit Hilfe einer Kamera versucht er sein Nächtlichen treiben aufzuzeichnen, doch das Ergebnis ist mehr als verstörend. Ein Labyrinth hinter seinem Schlafzimmerschrank? Versteckte Zugänge in andere Wohnungen? Ich möchte nicht zu viel verraten. Begebt Euch selbst, zusammen mit Leon, auf die Reise durch ein verwirrendes Abenteuer. Eins kann ich Euch noch sagen, teilweise fällt es einem sehr schwer zu unterscheiden ob Leon jetzt wach ist oder schlafwandelt. Sebastian Fitzek spielt in diesem Buch nicht nur mit der Psyche seines Protagonisten, sondern auch mit die des Lesers und sorgt damit für Anspannung und Gänsehaut. Das Buch ist von der ersten Seite an spannend aufgebaut und überrascht wieder mit einem völlig unerwartetem Ende.