S. Fitzek – Das Paket (2016)

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Klappentext:

Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet. Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen. Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt …

Rezension:

Als ich das Buch gekauft habe, war ich vom Cover und der Verpackung schon total begeistert. Es steht auch jetzt noch schön als Paket verpackt, in meinem Regal. Die Protagonistin Emma wurde im Hotel vergewaltigt und keiner scheint Ihr glauben zu wollen. Ihre Angst steigert sich ins unermessliche, bis sie den Punkt erreicht an dem sie das Haus nicht mehr verlässt. Als es eines Tages plötzlich an der Tür klingelt und der Postbote ein Paket für ihren Nachbarn abgibt, wird ihre Paranoia immer schlimmer. Die Geschichte ist super spannend und verwirrend aufgebaut, manchmal musste man gar nicht mehr was ist echt und was Einbildung. Das Buch ging buchstäblich unter die Haut, Gänsehaut war hier vorprogrammiert. Vor allem der Besuch im Nachbarhaus war so gut beschrieben, dass mir die Haare zu berge standen. Meine Spekulationen, wer denn jetzt der Täter sein könnte, haben sich alle im Sand verlaufen.